Geboren am 5. März 1961 im badischen Rastatt.
Aufgewachsen bin ich mitten in der Natur auf einem Bauernhof
„in the middle of Nowhere“. Mein Vater brachte mir als Kind bei,
welche Pflanzen bestimmte heilende Wirkungen haben. So gingen
wir damals im Sommer Kräuter sammeln, die wir dann als Tees,
Salben, Öle, Sirups und Tinkturen verwendeten.
Während der Schulzeit zeigten sich bei mir erste Hinweise, die
auf die Reifung eines Sprachtalents schließen ließen.
Ein Gottesgeschenk, für das ich demütig danke.
Als Jugendliche las ich fasziniert Psychologiebücher und wollte
Schauspielerin, Lehrerin oder Psychologin werden.
Mein Vater war Querdenker, Landwirt und Erfinder, mein Bruder
Dr. der Physik, meine Mutter, meine Schwester und ich mitten drin
im dörflichen Gefüge, das mir schon als Kind als zu enges Korsett erschien.
Chemie und Ernährungslehre waren meine Leistungskurse eher zufällig, denn auf Umwegen war ich im „Anne Frank Frauenberuflichen Gymnasium“ gelandet.
Kaum erwachsen, rief die Großstadt. Doch davor trampte ich noch einen Sommer durch Europa, erlebte wilde Zeiten, ließ mir ein Yin-Yang-Zeichen auf den Oberarm tätowieren, und bekam davon meine erste Infektionskrankheit: eine Hepatitis.
15 Jahre lebte ich dann in Berlin, wo ich nach einigen Jahren meine Spiritualtität entdeckte, viel lernte über ganzheitliche Heilweisen, und mich während der Zeit als Chefin meiner PR-Agentur Sister Right Promotion entschloss, die Ausbildung zur Heilpraktikerin zu absolvieren. In der Zeit moderierte und produzierte ich in Teamarbeit in Berlin eine TV-Musik-Sendung namens „Riff Rough“, schrieb Artikel über Popmusik und las Bücher über Gesundheit. Naturheilkundliche Sachbücher faszinierten mich schon immer mehr als Prosa oder gar Krimis.
Zunächst hatte ich noch keine Ambitionen, mein erworbenes Wissen gleich in einer Praxis anzuwenden. Ich wollte einfach verstehen, wie alles im Körper funktioniert, lernen, was uns Menschen eigentlich ausmacht. Die Seele, der Geist, der Körper. Das ist meine Passion. Ich gebe es zu.
Einige Jahre später, 1997 kam ich nach Hamburg, hatte das Unternehmen Catch A Dream ins Leben gerufen. Catch A Dream war ein ungewöhnliches Gesundheitsunternehmen. Was es dort zu erfahren und auch zu erstehen gab, fand man kaum irgendwo. Wir waren immer auf der Suche nach alternativen Lösungen und Antworten für Gesundheitsfragen, aber auch „Partyfragen“.
Mit meiner Tätigkeit als Journalistin hatte ich die Gelegenheit, viele Gesundheitsthemen öffentlich zu machen. Dafür gab es nicht nur Lob und Fans, sondern auch Häme und öffentliche Angriffe. Egal- mir war wichtig, die Menschen zu erreichen, die offen waren.
Aus Gründen, die ich erst heute begreife, interessierte ich mich schon immer für Parasitenkunde und Infektionen. Mir erschien es so klar, dass viele chronische Erkrankungen mit solcherlei Belagerungen einhergehen müssen.
Ohne es damals aber zu ahnen, hatte ich mich selbst mit Borreliose infiziert.
Dies geschah im Sommer 1995. Vergnügt auf dem Open Air Festival, Sommer, Sonne, Spaß, auf der Wiese rumliegen…. Und ein paar Tage später hatte ich ein tellergroßes Ekzem mitten auf meinem Bauch. Befremdlich kam es mir vor, es juckte, brannte, die Lymphknoten schwollen an, mir war fiebrig zumute… eine heftige Kontaktallergie, mutmaßte ich. Einen Zeckenbiss hatte ich nicht gehabt.
Doch ab da ging es bergab. Ich hatte immer wieder Erkrankungen der oberen Atemwege. Diese waren so zäh, dass ich mich zu Antibiotika überreden ließ. Ohne Erfolg, aber mit den bekannten Nebenwirkungen. Jahre vergingen. Mir ging es gesundheitlich nicht gut.
1998 war ich schwanger mit meinem Sohn, der im Dezember zur Welt kam. Die Schwangerschaft war ungeplant, und so hatte ich nicht vorher dafür gesorgt, dass meine Amalgamfüllungen entfernt worden waren. Also, nach der Entbindung, nach dem Abstillen.
Den Tag nach der Amalgam-Entfernung werde ich nie vergessen: Ich hatte Halluzinationen, so heftig waren die Schmerzen im ganzen Körper. Und immer noch wusste ich nicht, dass ich Borrreliose hatte, und dass auch nun mein Sohn Borreliose hatte, denn eine Schwangerschaft ist ein sicherer Übertragungsweg. Bald kam ich keine Treppe mehr hoch, konnte mein Kind nicht mehr hochheben, konnte nicht mehr aus der Hocke hochkommen, konnte nichts mehr tragen, die Dinge glitten mir einfach aus den Händen. Ich konnte keine Berührungen mehr ertragen, etc. etc.
Und erst dann tauchte das Damoklesschwert Borreliose am Horizont meines Bewusstseins auf….
In meiner Naturheilpraxis erlebe ich nun tagtäglich, durch welche Höllen Borreliosekranke gehen müssen. Mein Mitgefühl mit ihnen hat gute Gründe: Ich selbst hatte elf Jahre mit dieser heimtückischen Erkrankung zu tun.
Einen positiven Antikörpertest hatte ich leider nie, darum schenkte man mir ärztlicherseits und auch im persönlichen Umfeld lange Zeit keinen Glauben. Nach meinen ersten physikalischen Gehversuchen mit verschiedenen Frequenztherapien musste ich feststellen, dass viele alternative Therapieformen, die angeblich helfen sollen, nicht funktionierten. Kein Zapper und kein Frequenzgenerator haben es geschafft, mich von den Borrelien zu befreien. Weder Biofeedback, noch Kolloidales Silber, Rizol oder Karde hatten einen durchschlagenden Erfolg.
Ich war zwar lange symptomfrei, aber irgendwann stellte sich ein drei Jahre währendes leichtes Fieber ein, das mit Gewichtsverlust und Schwäche einherging.
Als dann der LTT in naturheilkundlichen Kreisen bekannt wurde, und ich mich nach vielen Jahren des permanenten Siechtums, der Schmerzen, Selbstzweifel und Depressionen doch endlich an den Test heranwagte, bekam ich Gewissheit: Ich hatte immer noch Borreliose, und zwar Leberborreliose.
Ich ahnte: Wenn ich nichts unternehme, bin ich dem Tode geweiht. Finde ich aber eine Lösung, könnte diese auch vielen anderen Borreliosekranken zugute kommen.
Als geselliger Mensch liebe ich Fortbildungen, Kongresse, Seminare und Workshops, denn dort kann ich Neuigkeiten erfahren, interessante Menschen treffen und Vorträge mitschreiben.
Ich arbeite heute mit viel Elektronik in der Praxis. Es gibt so hervorragende physikalisch-energetische Messmethoden, Behandlungsmethoden im Hi Tec-Bereich, dass man sich fragt, warum die Quantenphysik so ein medizinisches „Schattendasein“ führt, wo sie doch der Metaphysik so nahe steht, ja, sie sogar beweisbar macht. Aber auch Pflanzenheilkunde, Nährstoffmedizin und Ausleitungsverfahren, Erkennen von Mikroorganismen spielen ihre Rolle.
Nach den Jahrzehnten des Lernens betreibe ich nun seit 2005 eine eigene Naturheilpraxis in Hamburg mit Schwerpunkt auf chronischen, austherapierten Erkrankungen, Immunologie, chronischen Intoxikationen, Multisystemerkrankungen, vor allem der chronischen Borreliose.
So leitet die göttliche Führung alles in die richtigen Bahnen….
Oder: „Lass die Vergangenheit dir ein Lehrer sein, aber lass nie zu, dass sie dich bestimmt.